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#210 - Innerlich leer – wenn emotionale Erschöpfung dich still werden lässt

Shownotes

Deine beste Freundin ruft an. Sie hat endlich die Wohnung bekommen, für die sie monatelang gekämpft hat, und sprudelt vor Freude. Du sitzt auf dem Sofa, das Handy am Ohr, und in dir regt sich nichts. Du sagst „Wie schön, ich freu mich so für dich“ und schämst dich im selben Moment, weil es nicht stimmt. Nach dem Auflegen bleibt die Frage: Was ist eigentlich los mit mir?

So geht es Sabine, Erzieherin, Mutter von zwei fast erwachsenen Kindern und seit einem Jahr zusätzlich für ihre pflegebedürftige Mutter da. Und so ähnlich geht es Markus, Teamleiter und Ansprechpartner für alle im Büro, der abends seiner Tochter einfach nicht mehr zuhören kann. Beide sind keine schlechten Menschen geworden. Beide sind leer.

In dieser Folge sprechen wir über emotionale Erschöpfung. Ich zeige dir mit dem Bild eines inneren Brunnens, wie es dazu kommt: Jedes Mal, wenn du für andere da bist, schöpfst du Wasser heraus. Fließt über Monate weniger nach, als du entnimmst, sinkt der Wasserspiegel, bis der Eimer irgendwann nur noch über den Grund kratzt.

Du erfährst, woran du merkst, dass dein Brunnen ziemlich leer ist. Etwa wenn Dinge, die dich früher berührt haben, dich kalt lassen, wenn du auf Kleinigkeiten ungewohnt gereizt reagierst oder wenn selbst ein freies Wochenende dich am Montag genauso leer zurücklässt. Wir schauen auch darauf, warum hochsensible Menschen oft Kraft verlieren, ohne es zu bemerken, einfach weil sie fein wahrnehmen und gründlich mitfühlen. Und warum emotionale Erschöpfung trotzdem jeden treffen kann, unabhängig von Hochsensibilität.

Im zweiten Teil bekommst du sechs konkrete Schritte für deinen Alltag. Du lernst, dir die Erlaubnis zu geben, leer zu sein, und mit einer einfachen Wochenreflexion sichtbar zu machen, wo deine Kraft eigentlich hingeht. Ich erkläre dir den Unterschied zwischen Mitfühlen und Mitleiden und gebe dir eine kleine Übung für schwierige Gespräche mit. Außerdem geht es um Auffüllmomente, die nichts von dir verlangen, um ein einziges Nein pro Woche und darum, warum gerade ein ehrliches „Ich bin gerade ziemlich leer“ manchmal das Wasser zurückfließen lässt. Zum Schluss nimmst du eine Abendfrage mit, die du heute schon ausprobieren kannst.

Passend dazu: Folge 199 über emotionale Überforderung, Folge 202 über Dauermüdigkeit trotz genug Schlaf und Folge 207 über Harmoniebedürftigkeit und das Neinsagen.

Wichtig: Emotionale Erschöpfung ist ernst zu nehmen. Wenn dieser Zustand schon seit Wochen anhält, sprich bitte mit deiner Hausärztin, deinem Hausarzt oder einer Psychotherapeutin bzw. einem Psychotherapeuten. Bei Gedanken, nicht mehr leben zu wollen, erreichst du die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei unter 0800 111 0 111. Diese Folge ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Begleitung.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Schön, dass du da bist und auch von mir ein fröhliches Hallo.

00:00:03: Heute möchte ich mit dir über etwas sprechen, von dem ich von vielen Menschen gehört habe aber das keiner so richtig benennen kann.

00:00:10: also viele Hörerinnen und Hörern haben mich angeschrieben dazu.

00:00:15: Dabei geht es nicht um diese Müdigkeit bei der du dich abends ins Bett fallen lässt und am nächsten Morgen wieder einigermaßen fit bist.

00:00:23: Es ist eher etwas stilleres, etwas das sich eher anfühlt wie Lehre Wie ein Raum in dir, in dem früher Musik lief und jetzt einfach nichts mehr ist.

00:00:34: Wir sprechen heute über emotionale Erschöpfung.

00:00:39: Lass mich dir von Sabine erzählen!

00:00:40: Sabine ist Ende vierzig, arbeitet als Erzieherin, hat zwei fast erwachsene Kinder und kümmert sich seit einem Jahr zusätzlich um ihre Mutter.

00:00:49: Die ist nach einem Sturz nicht mehr alleine zurechtgekommen.

00:00:53: An einen Sonntagabend ruft ihre beste Freundin an.

00:00:57: Sie ist ganz aufgeregt denn sie hat endlich die Wohnung bekommen, für die sie monatelang gekämpft hat.

00:01:02: Sie erzählt und erzählt und Sabine sitzt auf dem Sofa das Handy im Ohr und merkt da kommt nichts keine Freude kein Mitfiebern nur der Wunsch dass dieses Gespräch bald vorbei ist.

00:01:16: Sie sagt wie schön ich freue mich so für dich und gleichzeitig schämt sie sich weil es irgendwie nicht stimmt.

00:01:25: Nacht im Aufliegen sitzt sie da und fragt sich Was ist eigentlich los mit mir?

00:01:30: Bin ich ein schlechter Mensch

00:01:31: geworden?".

00:01:33: Nein, Sabine ist kein schlechter Menschen geworden.

00:01:36: Sabine lehr und genau darum geht es heute.

00:01:41: Vielleicht erinnerst du dich an Folge zwei in der es darum ging warum du immer müde und erschöpft bist obwohl du genug schläfst.

00:01:49: Da ging es vor allem um dein Nervensystem das nie so richtig zur Ruhe kommt und eine eher körperliche Dauermüdigkeit.

00:01:58: Und in Folge Hundertneunzig haben wir über emotionale Überforderungen gesprochen, also über diese Momente, in denen eine Kleinigkeit dich plötzlich komplett aus der Barm wirft.

00:02:09: Heute schauen wir auf etwas das oft danach kommt Wenn du lange genug überfordert warst, lange genug mitgefühlt, funktioniert und dich zusammengerissen hast.

00:02:19: dann kann irgendwann dieser Punkt kommen an dem einfach nichts mehr da ist Nicht so viel Gefühl sondern geführt gar keins mehr.

00:02:28: Ich arbeite gerne mit einem Bild und das möchte ich dir heute mitgeben.

00:02:32: Stell dir vor, in dir gibt es einen Brunnen.

00:02:35: aus diesen Brunden schaffst du alles was du anderen Menschen gibst Geduld Zuwendung Verständnis Ein offenes Ohr ein Lächeln Obwohl die gerade gar nicht danach ist.

00:02:48: Jedes mal wenn Du für jemanden da bist holst du einen einmal Wasser heraus Und das wird nicht schlimm.

00:02:54: dafür ist der Brunnier da.

00:02:56: aber einen Brunden braucht auch Zufluss.

00:02:58: Er wird gespeist durch Ruhe, durch Momente in denen jemand für dich da ist.

00:03:03: Durch Dinge die dich wirklich nähern.

00:03:07: Wenn du aber über Monate mehr einmal heraus holst als nachfließen kann dann sinkt der Wasserspiegel.

00:03:14: Erst merkst Du es kaum Dann musst Du den einmal immer tiefer herunterlassen und irgendwann kratzt er nur noch über den Grund.

00:03:22: Genau so fühlt sich emotionale Erschöpfung an.

00:03:27: Woran kannst du merken, dass dein Brunnen ziemlich leer ist?

00:03:31: Ich zähle dir mal ein paar typische Anzeichen auf und vielleicht erkennst du dich in dem einen oder anderen wieder.

00:03:38: Das erste ist diese innere Lehre die ich bei Sabine beschrieben habe Dinge, die dich früher berührt haben lassen dich auf einmal kalt.

00:03:47: Eine schöne Nachricht Ein Lieblingslied Einen Sonnenuntergang.

00:03:51: Du weißt eigentlich das es schön ist aber du spürst es nicht mehr.

00:03:56: Das zweite ist eine Gereizheit, die gar nicht so zu dir passt.

00:04:01: Du reagierst schnippisch auf Kleinigkeiten, auf die Frage deines Partners, auf das dritte Nachfragen einer Kollegin und hinterher merkst du – so bin ich doch eigentlich gar nicht!

00:04:13: Das Dritte ist Rückzug.

00:04:15: Du sagst Verabredungen ab, gehst nicht ans Telefon und selbst Menschen, die du wirklich magst fühlen sich gerade wie Arbeit an.

00:04:23: Wenn du die Folge über soziale Erschöpfung gehört hast, kennst du dieses Gefühl vielleicht.

00:04:28: Bei emotionaler Erschöfffungen ist es aber nicht nur das Treffen selbst anstrengend Es ist schon der Gedanke daran, dass jemand etwas von dir brauchen könnte.

00:04:39: Das Vierte sind Tränen, die scheinbar aus dem Nichts kommen.

00:04:42: Du stehst in der Kasse im Supermarkt und plötzlich steigen sie in dir auf Oder genau das Gegenteil!

00:04:49: Du würdest gerne weinen weil etwas wirklich traurig ist... ...aber es geht nicht.

00:04:53: Du bist wie zugeschmürt.

00:04:56: Und das Fünfte ist, dass Erholung nicht mehr richtig wirkt.

00:05:00: Du hast ein freies Wochenende, du schläfst aus, du machst eigentlich alles richtig und am Montag fühlst du dich trotzdem genauso leer wie am Freitag.

00:05:09: Jetzt fragst du Dich vielleicht woher das kommt?

00:05:13: Und hier ist mir wichtig ehrlich zu sein.

00:05:14: es gibt nicht die eine Ursache.

00:05:17: Emotionale Erschöpfungen entsteht fast immer dann wenn über längere Zeit mehr emotionale Kraft gebraucht wird als zurückkommt.

00:05:25: Das kann ganz unterschiedlich aussehen.

00:05:28: Bei manchen ist es die Pflege eines Angehörigen, so wie bei Sabine.

00:05:33: Bei anderen ist es ein Beruf in dem man ständig für andere da ist – in der Pflege, in der Kita oder in der Schule und in der Beratung oder im Kündenservice.

00:05:42: Weil wieder andern ist das eine Beziehung, in den sie dauerhaft die Stimmung des Anderen auffangen oder eine lange Phase, wo sie sich zusammengerissen haben weil gerade einfach kein Raum für eigene Gefühle

00:05:55: war.".

00:05:56: Auch Verluste, Trennung oder ein Arbeitsplatz mit dauerndem Druck können den Brunnen lehren.

00:06:03: Wenn du hochsensibel bist kommt noch etwas anderes dazu.

00:06:07: Du nimmst Stimmung anderer Menschen sehr fein wahr und du verarbeitest sie gründlich.

00:06:11: Ein angespanntes Gespräch ist für dich nicht nach zehn Minuten vorbei.

00:06:15: Es arbeitet noch Stunden in dir weiter.

00:06:18: Das heißt du schöpfst manchmal Wasser aus deinem Brunnel ohne es überhaupt zu merken einfach weil du mit fühlst.

00:06:26: Wenn du eine Scanner-Persönlichkeit bist, kennst du vielleicht noch andere Varianten.

00:06:31: Längst dich mit Herz in viele Projekte gleichzeitig um.

00:06:34: jedes davon bekommt ein Stück von dir!

00:06:38: Trotzdem möchte ich ganz deutlich sagen, emotionale Erschöpfung ist kein Beweis dafür dass du hoch sensibel bist.

00:06:44: Jeder Mensch kann emotional erschafft sein wenn die Belastungen lange genug anhält.

00:06:49: Hochsensibilität kann eine Rolle spielen muss aber nicht.

00:06:54: Lass mich dir noch ein weiteres Beispiel erzählen, weil emotionale Erschöpfung nicht nur Menschen trifft die anderen Pflegen.

00:07:00: Markus zum Beispiel ist Teamleiter in einem mittelständischen Unternehmen.

00:07:04: Er ist derjenige zu dem alle kommen Die Kollegin deren Kind krank ist und die deshalb früher gehen muss.

00:07:11: Der Mitarbeiter der Stress mit einem anderen im Team hat.

00:07:14: Der Chef der neue Zahlen will und dabei ziemlich ungeduldig ist.

00:07:22: Er ist richtig gut darin und dann kommt er abends nach Hause.

00:07:26: Seine Tochter will ihm von ihrem Tag erzählen, von einem Streit mit ihrer Freundin und Markus merkt dass er einfach nicht mehr zuhören kann.

00:07:34: Er nickt und sagt mhm aber innerlich ist er nicht da und genau das tut ihm am meisten weh denn für alle anderen war er den ganzen tag da.

00:07:45: nur für die Menschen die immer wichtig sind ist nichts mehr übrig.

00:07:50: Vielleicht kennst du das, dass ausgerechnet die Menschen, die dir am nächsten stehen, die Reste bekommen.

00:07:57: Bevor wir dazu kommen was dir helfen kann möchte ich einen Punkt ansprechen der mir sehr am Herzen liegt.

00:08:03: Emotionaler Erschöpfung ist ernst zu nehmen.

00:08:05: sie ist ein zentrales Merkmal von Burnout und Sie können auch mit einer Depression zusammenhängen.

00:08:12: Einig mal stecken auch körperliche Ursachen dahinter zum Beispiel eine Schildrüßenerkrankung oder ein Eisenmangel.

00:08:18: Wenn du merkst, dass diese Zustand schon seit Wochen anhält.

00:08:22: Wenn dir kaum noch etwas Freude macht wenn du schlecht schläfst oder dich hoffnungslos fühlst dann sprich bitte mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt oder mit einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten.

00:08:34: Das ist kein Zeichen von Schwäche sondern genau der richtige Schritt und wenn du Gedanken hast das du nicht mehr leben möchtest Dann holt ihr bitte sofort Hilfe.

00:08:44: In Deutschland erreichst du die Telefonsohlsorge rund um die Uhr kostenfrei unter ... Was ich dir heute mitgebe ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Begleitung.

00:08:58: Es sind Impulse, die dir im Alltag helfen können deinen Brunnen wieder etwas aufzufüllen und damit kommen wir zu dem was du konkret tun kannst.

00:09:08: Der erste Schritt ist vielleicht der wichtigste und erklingt ganz einfach Gibt dir die Erlaubnis leer zu sein.

00:09:16: Sabine hat sich nach dem Telefonat geschämt, Markus macht sich Vorwürfe weil er seiner kleinen Tochter nicht zuhören konnte.

00:09:23: Diese Scham und diese Vorwörfe kosten zusätzliche Kraft Und zwar genau die Kraft Die gerade sowieso fehlt.

00:09:31: Wenn du dir sagen kannst Ich bin grade leer und das ist eine Reaktion auf dass was in den letzten Monaten los war Dann sagt es nichts darüber aus was für ein Mensch ich Bin dann hörst du zumindest auf, zusätzlich Wasser zu verschütten.

00:09:47: Der zweite Schritt ist deine Abbuchung sichtbar zu machen.

00:09:51: Oft wissen wir gar nicht genau wo unsere Kraft eigentlich hingeht.

00:09:55: Wir haben nur das Gefühl dass sie irgendwie weg ist.

00:09:58: Nimm dir einmal eine Woche lang abends fünf Minuten Zeit und stell dir zwei Fragen.

00:10:02: Erstens was hat heute aus meinem Bund geschöpft?

00:10:06: Und zweitens Was hat heute etwas hineingegeben?

00:10:11: Schreib es dir auch!

00:10:12: Ganz kurz, ein paar Stichvorte reichen.

00:10:15: Nach einer Woche wirst du ziemlich klar sehen welche Situationen Menschen oder Aufgaben dich besonders viel kosten und was dich wirklich nähert.

00:10:25: Wenn Du dafür einen festen Ort sucht dann ist mein Kalender klare Kante genau dafür gemacht.

00:10:30: Da hast Du Platz für Deine Wochenreflexion Und kannst über die Zeit beobachten wie sich Dein Wasserspiegel verändert.

00:10:37: Den Link findest Du in den Schoenlutz.

00:10:40: Der dritte Schritt ist der Unterschied zwischen Mitfühlen und Mitleiden.

00:10:44: Wenn ein Mensch dir von seinem Kummer erzählt, kannst du auf zwei Arten reagieren.

00:10:49: Du kannst in deinem Kummer hineinsteigen ihn quasi mittragen ihn mit nach Hause nehmen.

00:10:54: Das ist Mitleid'n Und das lehrt deinen Brunnen sehr schnell Oder?

00:10:59: Du kannst ihm zugewandt zuhören, ihm zeigen dass du ihn siehst und gleichzeitig bei dir bleiben.

00:11:05: Das ist mit fühlen Eine kleine Hilfe dafür.

00:11:09: Spür während des Gesprächs bewusst einmal deine Füße auf dem Boden.

00:11:13: Atme langsam aus und sag innerlich zu dir, das ist sein Schmerz!

00:11:18: Ich darf da sein aber ich muss ihn nicht

00:11:20: tragen.".

00:11:22: Das klingt vielleicht erst einmal kühl... ...ist es aber nicht.

00:11:25: Denn nur wenn du bei dir bleibst kannst du auf Dauer überhaupt für andere da sein.

00:11:30: Der vierte Schritt sind kleine Auffüllmomente die nichts von dir verlangen Und hier meine ich wirklich Nichts.

00:11:39: Kein neues Selbstoptimierungsprogramm, kein ambitionärter Yoga-Kurs, keine Tubuliste fürs Wohlfühlen.

00:11:46: Wenn dein Brunnen leer ist, dann ist jede weitere Aufgabe auch eine Schöne erst einmal wie ein Eimer der raus schimpft.

00:11:54: Frag dich lieber was tut mir gut ohne dass ich dafür etwas leisten muss?

00:12:00: Es kann eine Tasse Thea am Fenster sein zehn Minuten draußen ohne Mobiltelefon, Es geht nicht immer um große Erholung, sondern um viele kleine Tropfen die wieder in den Brunnen fallen.

00:12:16: Der fünfte Schritt ist ein Nein pro Woche!

00:12:19: Ich weiß das klingt für viele von euch erst einmal schwierig.

00:12:23: gerade wenn du harmoniebedürftig bist und darüber habe ich in Folge zweihundert sieben ausführlich gesprochen fühlt sich einen nein schnell wie ein Verrat an.

00:12:32: aber jede Bitte die Du annimmst obwohl dein Brunnel leer ist geht auf Kosten von irgendetwas anderem Oft auf Kosten der Menschen, die deren wichtigsten sind.

00:12:42: So wie bei Markus.

00:12:44: Such dir deshalb diese Woche eine einzige Sache aus, die du absagst oder abgibst – nur einer!

00:12:50: Und beobachte was passiert?

00:12:53: Meistens ist es deutlich weniger dramatisch als du befürchtest.

00:12:58: und der sechste Schritt sprich mit einem Menschen darüber.

00:13:02: Emotionale Erschöpfung hat die Tendenz uns zu isolieren.

00:13:06: Wir ziehen uns zurück, weil wir niemandem zur Last fallen wollen und weil es sowieso schon anstrengend genug ist.

00:13:13: Aber gerade ein Mensch bei dem du nichts leisten musst, bei dem Du einfach sagen kannst ich bin grad ziemlich leer kann ein wichtiger Zufluss für deinen Brunnen sein.

00:13:24: Sabine hat ihrer Freundin übrigens einen paar Tage später geschrieben dass sie sich wirklich für Sie freut das sie aber grade selbst völlig am Ende ist.

00:13:32: Und ihre Freundin Die stand am nächsten Wochenende mit einer Super vor der Tür.

00:13:37: Manchmal fließt Wasser zurück, sobald wir zeigen dass wir es brauchen.

00:13:42: Wenn du Lust hast die regelmäßig kleine Impulse für genau solche Phasen zu holen dann schau gerne mal in meiner kostenfreie Frau sensibel Community.

00:13:51: Dort findest du jede Woche einen Wochenimpuls ein Check-in mit dem Du deinen eigenen Wasserspiegel im Blick behält und eine kleine Challenge ganz ohne Druck.

00:14:01: Den Link findest Du ebenfalls in den Schaunuts Und wenn du merkst, dass du gerade nicht weißt wo du anfangen sollst das so viel gleichzeitig an der Zit und du dir wünschst mit jemandem gemeinsam zu sortieren dann bucht ihr gerne ein kostenfreies Orientierungsgespräch mit mir.

00:14:16: Wir schauen dann zusammen wo du gerade stehst was deinen Brunnen am meisten lehrt und welchen nächsten Schritt du machen kannst und der auch für dich passt.

00:14:26: Auch diesen Link findest du in den Schoenlots.

00:14:29: Bevor ich mich verabschiede gebe ich dir noch eine kleine Frage mit für heute Abend oder den nächsten Tag.

00:14:36: Wenn du im Bett liegst und das Licht ausmachst, frag dich was hat heute einen einzigen Tropfen in meinen Brunnen gegeben?

00:14:44: Und wenn dir nichts einfällt dann ist es auch eine Antwort!

00:14:48: Dann darfst du morgen ganz bewusst einen Tropfen für dich einplanen.

00:14:53: Du musst nicht immer voll sein, du darfst auch leer sein.

00:14:56: Wichtig ist nur dass du es merkst und dir erlaubst wieder aufzutanken Und das war's dann auch schon wieder für heute mit Frau Sensibel.

00:15:04: Ich wünsch dir viel Spaß beim Endlich Selbstwerten!

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