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#204 - Wenn der Job dich auffrisst: Warum Hochsensible sich im Beruf so oft überfordert fühlen

Shownotes

Du kommst abends nach Hause, hast objektiv gar nicht so viel geschafft – und bist trotzdem komplett leer? In dieser Folge geht es nicht um Reizüberflutung im Büro (dazu mehr in Folge 133), sondern um die stille Überforderung, die entsteht, wenn du innerlich ständig mehr von dir erwartest, als du eigentlich leisten kannst.

Ich erkläre dir, warum ausgerechnet Hochsensible hier besonders anfällig sind: ausgeprägter Gerechtigkeitssinn (mehr dazu in Folge 64), starkes Harmoniebedürfnis und die Tiefenverarbeitung, die dich selten wirklich "fertig" sein lässt mit einer Aufgabe. Anhand eines konkreten Beispiels aus meiner Coaching-Praxis zeige ich dir, wie sich dieses Muster im Job zeigt – und was hilft, es zu durchbrechen.

Das erwartet dich in dieser Folge:

Warum diese Art der Überforderung selten laut ist – und genau deshalb gefährlich Der Unterschied zwischen "das ist meine Aufgabe" und "ich fühle mich dafür verantwortlich" Drei konkrete Schritte, um aus dem automatischen Ja-Sagen auszusteigen Wann dahinter mehr steckt als ein Muster – und was das für deinen nächsten Schritt bedeuten kann

Wenn dich vor allem die äußeren Reize im Job belasten, hör dir ergänzend Folge 133 an.

Für Selbstständige gibt's vertiefende Impulse in Folge 86, zum Gerechtigkeitssinn in Folge 64, fürs konkrete Grenzensetzen in Folge 82, und zu den frühen Warnzeichen auf dem Weg Richtung Burnout in Folge 51. Wenn du merkst, dass es bei dir nicht nur um Gewohnheiten geht, sondern um die grundsätzliche Frage, ob der Job noch zu dir passt, hör dir Folge 171 an, da erkläre ich, wie ein Orientierungsgespräch mit mir abläuft.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Schön, dass du da bist und auch von mir ein fröhliches Hallo.

00:00:04: Kennst du das?

00:00:05: Du kommst abends nach Hause, lässt dich aufs Sofa fallen und denkst Eigentlich habe ich heute gar nicht mal so viel geschafft.

00:00:11: Trotzdem bist du komplett leer.

00:00:13: Keine Kraft mehr fürs Arbeitabendessen für ein Gespräch für gar nichts.

00:00:17: Und im Kopf läuft die Liste für morgen schon weiter.

00:00:20: die E-Mail, die du noch nicht beantwortet hast.

00:00:23: Das Projekt bei dem du dich verantwortlich fühlst ist irgendwie irgendwie zu retten der Kollege den du zugesagt hast zu helfen obwohl du selbst kaum hinterher kommst.

00:00:33: Wenn du das kennst dann geht es in dieser Folge um dich.

00:00:36: Ich rede heute bewusst nicht über die Reize Die Dich im Büro erschöpfen können das Großraumbüro, die Geräusche, dass Licht in vielen Stimmen gleichzeitig untergehen.

00:00:48: Dazu hört ihr gerne nochmal Folge hundertdreißig an, zu viel zu laut so schnell.

00:00:53: So bleibst du bei dir!

00:00:54: Da gehe ich genau darauf ein.

00:00:56: Heute geht es um etwas das oft noch tiefer sitzt und dass mit reiner Reizverarbeitung erstmal gar nichts zu tun hat Die Beforderungen die entsteht weil Du innerlich ständig mehr von Dir erwartest als Du eigentlich leisten kannst.

00:01:10: Warum passiert es gerade bei Hochsensibilien so oft?

00:01:13: Ein Grund ist Dein ausgeprächter Gerechtigkeitssinn.

00:01:17: Wenn im Team etwas schiefläuft, spürst du das nicht nur, du fühlst dich fast automatisch mitverantwortlich.

00:01:22: Also auch dafür ist es wieder gerade zurück.

00:01:25: Über diesen Zusammenhang habe ich in Folge vierundsechzig schon ausführlich gesprochen falls dich das näher interessiert.

00:01:31: Ein zweiter Grund ist dein Harmoniebedürfnis.

00:01:34: Einen Nein kostet Dich mehr Überwindung als andere Menschen weil Du sofort mit denkst was es beim Gegenüber auslösen könnte Enttäuschungen, Ärger, das Gefühl Dich hängen zu lassen.

00:01:45: Also sagst du lieber ja, auch wenn dich dein eigener Kalender das längst nicht mehr hergibt.

00:01:51: Und ein dritter Grund ist deine Tiefenverarbeitung!

00:01:54: Du denkst Aufgaben nicht nur ab, du denkst sie durch – alle Eventualitäten, alle möglichen Folgen, alle Menschen die davon betroffen sein könnten.

00:02:04: Das macht deiner Arbeit oft besonders gründlich und wertvoll.

00:02:07: Es macht sich aber auch anstrengender weil du selten wirklich fertig bist mit einer Sache bevor du zur nächsten übergehst.

00:02:15: Lass mich dir von einem Beispiel erzählen.

00:02:17: Sabine, einundvierzig leitet ein kleines Team in einer Agentur.

00:02:21: Auf.

00:02:21: dem Papier läuft bei alles rund Projekte werden fertig Kunden sind zufrieden Ihr Chef lobt sie regelmäßig Aber Sabine merkt seit Monaten dass sie morgens schon müde aufwacht.

00:02:34: In unseren Gesprächen kam heraus.

00:02:36: Sabine übernimmt fast automatisch die Aufgaben Bei den anderen im team ins schwimmen geraten Nicht weil es ihr Job wäre sondern weil sie es nicht erträgt zu sehen, wie jemand überfordert ist ohne einzugreifen.

00:02:49: Sie hat nie gelernt den Unterschied zu spüren zwischen.

00:02:53: das ist meine Aufgabe und ich fühle mich dafür verantwortlich.

00:02:57: Und genau dieser Unterschied ist es an dem wir gemeinsam gearbeitet haben.

00:03:03: Falls du selbstständig bist oder auf eigene Rechnung arbeitest kennst du diese Falle vielleicht noch in einer verschärften Version Weil bei dir niemand die Grenzen von außen setzt.

00:03:13: Dazu findest du in Folge eighty-six selbstständig und hochsensibel noch mehr Impulse.

00:03:19: Was mich an dieser Art von Überforderung besonders beschäftigt, sie zeigt sich selten laut – kein Zusammenbruch, keinen Knall!

00:03:28: Eher ein schleichendes Gefühl der Erschöpfung dass du lange wegatmst weil ja alles in Anführungsstrichen im grünen Bereich liegt.

00:03:38: Genau das macht sie gefährlich.

00:03:40: Wenn du wissen willst, welche frühen Warnzeichen auf dem Weg in Richtung Burnout typisch sind dann hör dir dazu gerne Folge ein.

00:03:47: Fünfzig an sind HSP-Anfälliger für Burnout.

00:03:51: Aber was hilft dir jetzt konkret?

00:03:54: Der erste Schritt ist den Reflex überhaupt zu bemerken Bevor Du das nächste Mal ja klar mach.

00:04:01: ich sagst leg Dir eine kleine Pause ein.

00:04:04: Ein einziger Satz reicht Lass mich kurz drauf schauen.

00:04:07: Ich melde mich gleich.

00:04:10: Diese paar Sekunden Abstand unterbrechen den automatischen Reflex und geben dir Raum wirklich zu prüfen, ob du das leisten kannst – und auch willst.

00:04:19: Statt aus Harmoniebedürfnis zur Antworten- und Gleichjahrzusagen!

00:04:24: Der zweite Schritt ist, dir selbst ehrlich die Frage zu stellen, die ihr auch Sabine beschäftigt hat….

00:04:30: Ist das gerade meine Aufgabe?

00:04:33: Oder übernehme ich es weil ich das Gefühl von Überforderung bei jemand anderem nicht

00:04:37: aushalte?!

00:04:38: Diese Unterscheidung alleine verändert schon vieles.

00:04:44: Der dritte Schritt ist Übung im Neinsagen, ganz konkret mitsetzen die zu dir passen und nicht hart klingen müssen Wie das gehen kann ohne dass du dich dabei schlecht fühlst?

00:04:57: Das habe ich in Folge.

00:04:58: eighty-two Lebensentscheidungen treffen als Scanner Persönlichkeit schon vertieft.

00:05:02: dort geht es auch ums Grenzensetzen Und manchmal hilft es dir das einfach schwarz auf weiß aufzuschreiben.

00:05:11: Was liegt diese Woche wirklich auf deinem Tisch?

00:05:13: Was ist die Erwartung von außen, was ist dein eigener Anspruch?

00:05:18: Genau dafür ist mein Coaching-Kalender klare Kante gedacht.

00:05:21: Er hilft dir deine Woche realistisch zu planen statt sie mit gut gemeinten Versprechen vollzustopfen und schafft dir feste Reflexionsmomente in denen du merkst wo du gerade wieder über deiner eigene Grenze gehst.

00:05:35: Du findest ihn unter den Angeboten auf Frau Sensible D. Manchmal steckt hinter dieser Art von Überforderung aber noch was größeres.

00:05:43: Nicht nur ein Muster, das du üben und verändern kannst sondern das leise Gefühl dass die Rolle oder der Job an sich nicht mehr zu dir passt Dass du dich Tag für Tag verbiegst um zu funktionieren.

00:05:57: Wenn das bei dir mitschwingt während du das hier hörst dann ist es ein guter Moment genauer hinzuschauen Was das bedeuten kann wie so ein erstes Gespräch mit mir dazu wirklich abläuft Ganz ohne Druck und Verkaufsgespräch, das erzähle ich dir ausführlich.

00:06:12: in Folge Hundert-Ein-Siebzig.

00:06:13: Ich weiß nicht wie es beruflich weitergehen soll.

00:06:17: Du musst diesen Weg nicht allein gehen!

00:06:19: Ich baue gerade meine Frau Sensibelkommenten aus und auf die kannst du unter community.frausensibelpunkt.de.

00:06:27: finden.

00:06:28: Ich verlinke wie immer alles auch in den Shownotes Und aktuell ist es dein persönlicher Self-Check-In.

00:06:35: Du kommst jede Woche einen Impuls über eine Impulskarte, schickst kurz ein wie es dir gerade geht und suchst dir aus drei Wochen Challenges die aus mit der du konkret an deinem Thema dranbleiben willst.

00:06:46: Die Community wächst gerade erst Schritt für Schritt und ich baue sie bewusst mit dir gemeinsam.

00:06:52: Dein Feedback und das ist mir besonders wichtig deinen Rückmeldung zu dem was du vielleicht auch haben möchtest.

00:07:00: Die ersten hundert, die jetzt einsteigen sind dauerhaft kostenfrei dabei.

00:07:05: Und wenn du merkst das du tiefer einsteigend möchtest dann bucht ihr gerne dein kostenfreies Orientierungsgespräch.

00:07:11: Den denk.

00:07:12: dazu findest Du wie immer auch in den Shownoten.

00:07:15: und Jetzt noch eine kleine Ankündigung Da ich dieses Jahr mein fünfundzwanzigjähriges Jubiläumfeier startet.

00:07:21: am vierzehnten neunten also quasi nächste wochen Montag der Ja, das Jubiläums Gewinnspiel und dann wirst du auf meiner Webseite das Gewinsspiel finden.

00:07:34: Du musst dann quasi was suchen und finden und kannst daran teilnehmen.

00:07:39: ich verlose unter anderem das Basic Coaching also im Wert von vier tausend Euro.

00:07:46: Dann gibt es eine Coachingstunde mit deinem persönlichen Thema Und den Neurobaum Workshop sowie Ja, wenn du dabei sein möchtest guck auf jeden Fall regelmäßig bei frausensibel.de.

00:08:02: Das Gewinnspiel wird am vierzehnten neunten ausgerollt.

00:08:05: Wenn du Fragen hast melde dich gerne bei mir und das war es dann auch schon wieder für heute mit Frau sensibel.

00:08:11: Ich wünsch dir viel Spaß beim endlich selbst werden.

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