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#149 - Sichtbar werden, auch wenn’s Angst macht

Shownotes

Du willst dich zeigen, traust dich aber nicht so recht? In dieser Folge sprechen wir über die Angst vor Sichtbarkeit, warum sie so oft entsteht und wie du trotz Selbstzweifel Schritt für Schritt rausgehst. Du erfährst, warum Sichtbarkeit nicht bedeutet, dich zu verbiegen, und welche fünf Schritte dir helfen, dich sicher und authentisch zu zeigen.

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Transkript anzeigen

Schön, dass du da bist und auch von mir ein fröhliches Hallo zu Frau Sensibel.Heute geht es um ein Thema, das unglaublich viele kennen – und sich doch oft nicht trauen, darüber zu sprechen: die Angst vor Sichtbarkeit.

Vielleicht kennst du das:Du hast Ideen. Du hast ein Angebot. Vielleicht sogar ein Business, das du wirklich liebst.Und trotzdem – immer, wenn es darum geht, dich zu zeigen …sei es auf Social Media, auf deiner Website oder in einem Gespräch über dein Business –zieht sich etwas in dir zusammen.

Du denkst: „Was, wenn das niemanden interessiert?“„Was, wenn andere mich auslachen oder kritisieren?“Und manchmal vielleicht sogar: „Bin ich überhaupt gut genug?“

Ich weiß genau, wie sich das anfühlt.Diese Angst hatte ich auch – und manchmal spüre ich sie immer noch.Und genau darum sprechen wir heute darüber, woher diese Angst kommt, warum sie völlig normal ist und wie du trotzdem rausgehst – ohne dich zu verbiegen.

Warum Sichtbarkeit so schwerfällt (mit Storytelling)

Ich erinnere mich noch an meinen ersten Post auf LinkedIn.Ich saß da, mein Herz klopfte, die Hände schwitzten – und eigentlich war es nur ein kurzer Text über meine Arbeit.Doch ich hatte das Gefühl, ich stelle mich komplett ins Schaufenster.„Was, wenn das niemanden interessiert? Was, wenn jemand denkt, das ist unprofessionell? Oder – noch schlimmer – was, wenn jemand öffentlich widerspricht?“

Diese Gedanken sind so typisch, wenn es um Sichtbarkeit geht.Und ich weiß: Viele meiner Klient:innen berichten von genau denselben Ängsten.

Da ist zum Beispiel Anna, Coachin für berufliche Neuorientierung.Sie wollte seit Monaten anfangen, regelmäßig auf Social Media zu posten – aber jedes Mal, wenn sie einen Entwurf schrieb, kam dieser innere Satz:„Das kann doch jeder sagen. Wer bin ich, dass ich mich hier hinstelle?“Das Ergebnis? Sie hat wochenlang nichts gepostet. Dabei war ihr Wissen wertvoll, ihre Ansätze hätten vielen geholfen.

Warum fällt uns Sichtbarkeit so schwer?

Angst vor BewertungWenn wir uns zeigen, machen wir uns verletzlich. Kritik – oder sogar Ablehnung – fühlt sich bedrohlich an. Gerade wenn du eher empfindsam bist, kann schon ein kleiner negativer Kommentar im Kopf größer werden, als er wirklich ist.

Imposter-SyndromViele, die ich begleite, sagen Sätze wie: „Andere können das viel besser als ich.“Selbst nach Weiterbildungen, Zertifikaten und zufriedenen Kund:innen kommt oft dieses Gefühl: „Bald merkt jemand, dass ich eigentlich keine Ahnung habe.“

Alte ErfahrungenVielleicht kennst du diesen Satz aus deiner Kindheit: „Mach dich nicht so wichtig“ oder „Stell dich nicht in den Mittelpunkt“.Solche Sätze wirken länger nach, als uns bewusst ist. Sie können dafür sorgen, dass wir uns selbst klein machen – selbst dann, wenn wir innerlich längst spüren: Ich habe etwas zu sagen.

Was Sichtbarkeit wirklich bedeutet (mit Beispielen)

Sichtbar sein bedeutet nicht, dass du plötzlich extrovertiert sein musst.Es bedeutet nicht, dass du jeden Tag dein komplettes Privatleben teilst oder dich in eine Rolle zwängst, die dir gar nicht entspricht.

Ich erinnere mich an Lisa, eine Klientin, die am Anfang dachte, Sichtbarkeit heißt, ständig Selfies zu posten und ihre ganze Geschichte öffentlich zu machen.Das hat sie überfordert – und am Ende hat sie gar nichts mehr geteilt.Im Coaching haben wir dann für sie eine Form gefunden, die zu ihr passt: Sie teilt jetzt kleine Impulse aus ihrem Alltag als Beraterin, ganz ohne Privatbilder – und das funktioniert wunderbar.

Sichtbarkeit heißt also:

Du darfst dein eigenes Tempo wählen.

Du darfst deine Form finden: Blogartikel, Podcast, Newsletter oder Social Media – was dir am meisten liegt.

Es geht nicht darum, laut zu sein – sondern ehrlich.

5 Schritte, um sichtbar zu werden – trotz Angst (Story-basiert)

1. Starte klein

Ich erinnere mich, wie ich selbst angefangen habe: nicht mit einem Video, nicht mit einem großen Statement – sondern mit einem ganz einfachen Post: „Ich starte meinen Podcast.“Mehr nicht.Und trotzdem hatte ich Herzklopfen, als ich auf „Veröffentlichen“ geklickt habe.Wenn du also beginnst: Mach es klein. Vielleicht ein Bild von deinem Arbeitsplatz, ein kurzer Gedanke, ein Satz, der dir wichtig ist.

2. Finde deinen sicheren Rahmen

Wo fühlst du dich wohl?Für manche ist das LinkedIn, für andere ein Blog, für wieder andere ein Podcast.Ein Klient von mir hat monatelang versucht, auf Instagram aktiv zu sein – obwohl er eigentlich Schreiben liebt.Erst als er auf Newsletter umgestiegen ist, kam die Freude zurück.Fazit: Wähle eine Plattform, die zu dir passt – und nicht, weil „man das halt so macht“.

3. Bereite dich innerlich vor

Sichtbarkeit ist kein reines Technikthema. Es geht auch um Mindset.Mir hilft Journaling: Ich schreibe auf, wovor ich Angst habe, und was ich trotzdem teilen möchte.Einer meiner Sätze lautet: „Ich darf gesehen werden, auch wenn nicht alle applaudieren.“Vielleicht ist es für dich eine Affirmation, eine kurze Meditation oder das Gespräch mit einer vertrauten Person.

4. Fokus auf Nutzen statt auf dich

Wenn ich merke, dass ich mich zu sehr auf mich selbst konzentriere – Wie sehe ich aus? Wie wirke ich? – hilft mir dieser Perspektivwechsel:„Wem könnte das, was ich heute teile, helfen?“Dieser Blick nach außen nimmt sofort den Druck raus, perfekt sein zu müssen.

5. Such dir Support

Sichtbarkeit wird leichter, wenn du dich nicht allein fühlst.Das kann ein Buddy sein, eine Mastermind-Gruppe oder eine Community wie meine eigene, die „Scansitives“.Ich habe Klient:innen, die sich erst sichtbar gemacht haben, nachdem sie gesehen haben: „Hey, ich bin nicht die Einzige, die so denkt und fühlt.“

Sichtbarkeit fühlt sich am Anfang oft an wie ein Sprung ins kalte Wasser.Aber du musst nicht perfekt sein, um anzufangen.Du darfst nervös sein. Du darfst unsicher sein. Und du darfst trotzdem gehen.

Ich selbst habe immer noch Tage, an denen ich zögere.Aber ich weiß heute: Jedes Mal, wenn ich mich zeige, findet jemand meine Botschaft, der genau das gerade gebraucht hat.Und das macht den ganzen Unterschied.

Wenn du merkst, dass dich die Angst vor Sichtbarkeit blockiert, lass uns darüber sprechen.Vielleicht ist mein Mentoring genau das, was dich auf deinem Weg unterstützt – liebevoll, klar und auf deine Bedürfnisse abgestimmt.Buch dir einfach ein kostenloses Orientierungsgespräch über frausensibel.de.

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